Gästebuch

von 5. November 2020Allgemein3 Kommentare

Als Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen blicken wir auf eine erfolgreiche Entwicklungsgeschichte zurück, die wir einer Vielzahl von Kooperationspartnern zu verdanken haben. Leider muss unser Festakt zum 30-jährigen Gründungsjubiläum entfallen. Sie haben hier die Möglichkeit, Ihre Grußworte zu veröffentlichen oder der LAG WfbM Brandenburg eine sonstige Botschaft auf den Weg zu geben.

Bitte hinterlassen am Ende ihres Grußes Name und Institution.

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3 Kommentare

  1. Ursula Nonnemacher

    Sehr geehrter Herr Würdisch,
    sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes und der LAG WfbM,

    die Corona-Pandemie zwingt uns alle zu umfassenden Vorsichtsmaßnahmen, um eine weitere Ausbrei-tung der Infektionen zu vermeiden. Sie haben entschieden, die vorgesehene Feierstunde anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Brandenburg abzusagen. Eine Feierstunde mit dem Blick auf das Geleistete im Kreis der Gratulant*innen soll Kraft für die Zukunft mit ihren Herausforderungen geben. Ich kann mir gut vorstel-len, dass Ihnen diese Absage nicht leichtgefallen ist.

    Zum 30-jährigen Jubiläum der LAG WfbM Brandenburg gratuliere ich Ihnen deshalb auf diesem Wege und hoffe, die Würdigung Ihrer Arbeit zu einem späteren Zeitpunkt persönlich nachholen zu können.

    Von meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Ministerium weiß ich, dass die LAG WfbM nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie ein verlässlicher Partner ist, wenn es gilt, die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zukunftsfähig zu gestalten und pragmatisch nach Lösungen für beste-hende Probleme zu suchen. Diese Art und Weise der Zusammenarbeit ist nicht selbstverständlich, deshalb möchte ich Ihnen dafür meinen ausdrücklichen Dank aussprechen.

    In den vergangenen Jahren hat sich das Sozialministerium gemeinsam mit der LAG WfbM, der LAG Werkstatträte Brandenburg sowie dem Landesamt für Soziales und Versorgung auf den Weg gemacht, den Übergang von Menschen mit Behinderungen aus der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vo-ranzubringen. Angefangen von einer umfangreichen WfbM-Studie zu diesem Thema, deren gemeinsa-me Auswertung auf einer zweitägigen Fachtagung in Rheinsberg, einem Workshop mit den Mitgliedern der LAG WfbM und einer gemeinsamen Vereinbarung, die nun mit konkreten Maßnahmen in einer Ergänzungsvereinbarung untersetzt wird, und, sobald es die Corona-Pandemie zulässt, unterzeichnet werden soll.

    Inklusion für Menschen mit Behinderungen kann nur Wirklichkeit werden, wenn es gelingt, sich über die unterschiedlichen Sichtweisen auszutauschen, die Hindernisse ehrlich und auch unverblümt zu benen-nen sowie über die möglichen Wege zum gemeinsamen Ziel zu ringen. Die LAG WfbM ist eine dieser zentralen Partnerinnen auf dem Weg zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen, auch dafür möchte ich Ihnen an dieser Stelle einmal Danke sagen.

    In den WfbM werden rd. 12.000 Menschen mit Behinderungen gefördert und beschäftigt. Bei den ge-meinsamen Anstrengungen zur Schaffung von Arbeitsplätzen für WfbM-Übergänger*-innen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt dürfen die Beschäftigungsbedingungen für die Menschen mit Behinderungen in den WfbM nicht vergessen werden. Diese künftig gemeinsam im Sinne des Bundesteilhabegesetzes mit seinem personenzentrierten Ansatz weiterzuentwickeln, ist eine weitere gemeinsame Aufgabe, bei der ich auf Ihre Fachkompetenz, Ihr Augenmaß und das Engagement der LAG WfbM Brandenburg setze.

    Auf weitere gute Zusammenarbeit.

    Ursula Nonnemacher
    Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

    Antworten
  2. Christina Höffler

    Sehr geehrter Herr Würdisch,
    sehr geehrte Vorstandsmitglieder,
    Mitstreiter und Unterstützer,

    auch der Landkreis Havelland möchte es nicht versäumen Ihnen zu Ihrem besonderen Jubiläum zu gratulieren. Da eine persönliche Übermittlung von Glückwünschen aktuell nicht möglich ist, nutzen wir gern die Möglichkeit Ihnen unsere Glückwünsche auf diesem Wege zukommen zu lassen.

    Seit nunmehr 30 Jahren setzen Sie sich im Rahmen Ihrer Rolle als Interessenvertretung der Brandenburger Werkstätten, für eine gelingende Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben ein. Es ist gut, verlässliche Institutionen, wie die Ihre, im Rahmen der Gestaltung einer bedarfsgerechten Sozialinfrastruktur und der Ermöglichung einer inklusiven Gesellschaft an der Seite zu wissen. Dies galt bereits für die vergangenen 30 Jahre und wird mit Blick in die Zukunft nicht weniger von Bedeutung sein.

    Gerade in den aktuellen und für Sie besonders herausfordernden Zeiten hat sich einmal mehr gezeigt, welchen Stellenwert die Werkstätten einnehmen und wie wichtig diese Struktur für jeden einzelnen Beschäftigten ist. Mit viel Engagement haben die Werkstätten in unserer Region auch unter den Gegebenheiten des Pandemiegeschehens eine Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht. Dafür möchte ich allen Akteuren meine herzliche Anerkennung aussprechen.

    Wir wünschen der Landesarbeitsgemeinschaft für die weitere Zukunft alles Gute! Wir freuen uns auf eine gewohnt konstruktive Zusammenarbeit mit Ihnen!

    Kommen Sie alle gut durch diese Zeit!

    gez. Wolfgang Gall
    Beigeordneter und Dezernent
    für Soziales, Jugend und Gesundheit
    des Landkreises Havelland

    gez. Elke Franke
    Amtsleiterin Sozialamt
    des Landkreises Havelland

    gez. Christina Höffler
    Sozialplanerin
    des Landkreises Havelland

    Antworten
  3. Liane Klocek

    Grußbotschaft zum 30 – jährigen Bestehen der LAG WfbM Brandenburg e.V.

    Sehr geehrter Herr Würdisch,
    sehr geehrte Damen und Herren des Vorstandes der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen im Land Brandenburg,

    sehr gern hätten wir Ihnen persönlich zum 30-jährigen Bestehen der LAG WfbM Brandenburg e.V. gratuliert und mit Ihnen in Rheinsberg auf dieses schöne Jubiläum angestoßen. Die gegenwärtig beinahe alles und Jeden beherrschende Pandemie hindert uns jedoch nicht daran Ihnen auf diesem Wege unsere herzlichsten Glückwünsche zu übermitteln und Ihnen für die weitere Zukunft viel Erfolg zu wünschen.

    Wir sind außerordentlich froh, Sie über so lange Zeit als hoch kompetenten und zugleich sehr verlässlichen Partner an der Seite der behinderten Menschen und der gesetzlichen Aufgabenträger im Land Brandenburg zu wissen. Sie als Interessenvertretung der Werkstätten im Land Brandenburg erbringen Ihren eigenen wertvollen Beitrag dafür, dass den Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht und damit eine Perspektive für ein sinnerfülltes und selbstbestimmtes Leben geschaffen werden kann. Natürlich sind wir auch dankbar dafür, dass die Werkstätten gerade auch in diesen so schwierigen Zeiten ihr Angebot mit viel Engagement aufrechterhalten und den darauf angewiesenen Menschen weiterhin den nötigen Halt geben.

    Gemeinsam mit Ihnen haben wir in den vergangenen Jahren schon viel erreicht. So sei Ihr Beitrag bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes erwähnt, welches für alle in der Eingliederungshilfe Tätigen einen echten Paradigmenwechsel darstellt. Hervorheben möchte ich natürlich Ihre umfangreiche Unterstützung bei der Erstellung der Werkstattstudie im Jahr 2015 wie auch Ihre Bereitschaft zum Abschluss einer Kooperations- und Zielvereinbarung mit dem Land Brandenburg und der LAG-Werkstatträte zur Gestaltung des besseren Übergangs aus Werkstätten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Alles in allen schätzt das LASV die LAG WfbM Brandenburg e.V. außerordentlich als starken Kooperationspartner und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und den gewohnt konstruktiven Austausch.

    Gez. Liane Klocek
    Präsidentin des Landesamtes für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg

    Antworten

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